Freitag, 14. Februar 2020
Liebe Sabine,
zum Glück hattest Du Dich angekündigt, so konnten wir wenigstens den Garten aufräumen.
Kamst ja dann doch, mitten in der Nacht hereingeschneit.
Bevor Du, einem General gleich durgefegt bist, um zu sehen, ob alles niet- und nagelfest ist. Na ja, wer in unseren Garten seine Pirouetten drehen möchte, sollte sich genügend Platz schaffen.
Lange, rauschende Nächte, die wir zusammen verbrachten.
Aber, musstest Du gleich einen Staatsbesuch daraus machen?
Klar, die Kinder freuten sich wie die Schneekönige, deinetwegen schulfrei zu bekommen.
Ich konnte mir, wie Du weißt, nicht ganz frei nehmen.
Mir dann verärgert, dicke Knüppel zwischen die Beine zu werfen, hätte
es nicht gebraucht. Wie ein begossener Pudel stand ich da.
Derweilen wurde ich ja vorgewarnt, dass Deine Energie zum Bäume ausreißen sei.
Aber hab` Du bitte auch Verständnis für mich! Drei Tage durchfeiern, vertrage ich nicht mehr so gut.
Die Kopfschmerzen waren echt, sowie das Gefühl, Du würdest mir, wie ein moderner „Picasso“, bunt durch das Gesicht fahren.
So sei mir nicht böse, wenn ich einen Tag krank im Bett verbrachte.
Oder wieso hast Du Dich sonst, in Windeseile aus dem Staub gemacht?
Grüße an Eberhard und die Kinder
Deine lalol

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